Tote und Verletzte bei Amokfahrt in Trier

Tote und Verletzte bei Amokfahrt in Trier
Ein NEF auf Einsatzfahrt

Stand 1.12 | 21:16

In Trier ist ein Auto in eine Fußgängerzone gefahren. Dabei starben fünf Menschen darunter ein 9 Monate altes Baby, mehr als vierzehn wurden teilweise schwer bis schwerstverletzt. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Ein 51-Jähriger wurde „vier Minuten nach Ersthinweis“ festgenommen, er stammt nach Polizeiangaben aus der örtlichen Umgebung. Er nutze seinen Geländewagen als Waffe, setzte ihn absichtlich gegen Menschen ein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen mehrfachen Mordes.

„Bild des Grauens“

Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) sprach vor Journalisten von einem Amok-Fall. Die Fußgängerzone sei ein „Bild des Grauens“. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Sämtliche Rettungskräfte aus Rettungsdienst, THW. Feuerwehr etc. aus dem Umkreis seien unterwegs. Die Versorgung der Verletzten habe „absoluten Vorrang“.

Wir sehen solche Bilder im Fernsehen ganz oft und denken, das kann bei uns nicht passieren. Jetzt ist es auch in Trier passiert.

Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veröffentlichte eine Gefahrenmeldung, von einer „Sonderlage“ war die Rede. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer (SPD) äußerte sich entsetzt.

Auch die Bundesregierung äußerte sich betroffen.

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Dan Ioffe

Chefredakteur der KalkuhlSZ

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