Discord: Der Kalkuhler Mülltonnen-Server

Discord: Der Kalkuhler Mülltonnen-Server
Discord-Logo: Ein vielversprechendes Projekt

Regelmäßige Besucher der Mülltonnen auf dem Schulhof werden es bereits bemerkt haben: Dort kleben QR-Codes. Anders als womöglich vorschnell gedacht, ist das keine Weiterleitung auf Rick Astleys Never Gonna Give You Up, sondern der Link für einen neuen Discord Server. Worum gehts?

Für die Älteren (oder sehr jungen) unter uns ist hier der Wikipedia Auszug, was Discord ist:

Discord ist ein Onlinedienst für Instant Messaging, Chat, Sprachkonferenzen und Videokonferenzen, der ursprünglich für Computerspieler geschaffen wurde, inzwischen aber auch vermehrt für andere Bereiche genutzt wird

Wikipedia / Creative Commons

Vernetzten und Spaß haben

„Der Server existiert seit dem 16.12.2021 und wurde aus einer plötzlichen Idee in einer Phase der Langeweile erstellt.“ So beschreibt das Administratoren-Team ihr Projekt. Es soll eine Verbindung zwischen allen Schülern des EKGs bieten: Vernetzten und Spaß haben. Dies sei eine Möglichkeit, die es zuvor noch nie gegeben habe. Alle Schüler sind eingeladen beizutreten und sich mit ihren Klassenkameraden und Mitschülern auszutauschen. „Gebt uns eine Chance“, lässt sich das Team zitieren.


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Discord als digitale Revolution?

Doch nicht nur das. Die Initiatoren aus der Q2 hoffen auch, dass sich Discord in Zukunft nicht nur als Freizeitplattform, sondern auch als Schulplattform durchsetzen könnte. Die Plattform würde mehr Möglichkeiten, Freiheiten und eine bessere Übersichtlichkeit bieten, als zum Beispiel MNS Pro. Tatsächlich ist diese Idee nicht neu. Im ersten Lockdown gab es vermehrt Berichte, dass einzelne Lehrkräfte der Republik Discord für den Distanzunterricht nutzen würden. Womöglich könnte es auch für das Kalkuhl eine Alternative sein. Seit diesem Jahr besitzt die Schule keine Lizenz für ZOOM und will auf die Microsoft-Software Teams setzen.

Kritik von Datenschützern

Dass dies aber kommen wird, ist wohl eher unwahrscheinlich. Discord ist kostenlos und finanziert sich daher durch das Sammeln und Speichern von personenbezogenen Daten, die für andere Unternehmen interessant sein könnten. Datenschützer kritisieren den „datenhungrigen“ Konzern daher wegen Verstößen gegen die DSGVO. Die Schule wird deswegen eher nicht auf das bei vielen Jugendlichen beliebte Programm setzen. Als Austauschplattform für Schüler ist Discord aber gut geeignet und könnte zu einem vielversprechenden Projekt werden.

Jetzt beitreten: https://discord.gg/TjYM89J4wH

Dan Ioffe

Chefredakteur der KalkuhlSZ

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