Festnahme nach Amok-Alarm an Gesamtschule in Bad-Godesberg

Festnahme nach Amok-Alarm an Gesamtschule in Bad-Godesberg
Beamte der Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Am Donnerstag gab es viel Aufmerksamkeit für einen Großeinsatz der Polizei an einer Gesamtschule in Bad-Godesberg. Polizisten und Spezialeinheiten riegelten das Gelände ab und durchsuchten die Schule. Zuvor wurde Amok-Alarm ausgelöst. Die Polizei hat einen Schüler festgenommen.

Die Elisabeth-Selbert Gesamtschule in Bad-Godesberg wurde am Nachmittag von Sicherheitskräften weiträumig abgeriegelt. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass es Hinweise gegeben habe, dass ein bewaffneter Schüler auf dem Weg zur Schule sei. Nach einer „stressgeladenen Situation“ in der Schule, sei er zunächst nach Hause gegangen. Dort gab es wohl eine weitere solche Situation. Danach habe die Polizei die Hinweise erhalten. Anschließend umstellten Polizisten die Schule. Spezialkräfte überwältigten den Jugendlichen auf der Straße. Ein Messer wurde bei ihm nicht gefunden, allerdings wurde die Waffe nach WDR-Berichten einige Meter vom Ort der Festnahme entfernt sichergestellt. Eine konkrete Bedrohung gegen Schüler und Lehrer habe der Schüler Stand Donnerstag nicht ausgesprochen.

Der General-Anzeiger (GA) berichtete, der Festgenommene sei ein 17 Jahre alter Schüler der Schule, der mit seinen Halbjahresnoten unzufrieden war. Er soll das Elternhaus mit einem Küchenmesser verlassen haben. Die Familie hätte die Behörden informiert.

In der Schule selber bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr. Der Amok-Alarm wurde zur Sicherheit ausgelöst, als gerade Pause war. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Polizei habe gut funktioniert, so der Sprecher. Verletzt wurde niemand. Es besteht keine Gefahr mehr. Am Freitag berichtete der GA, dass es für den festgenommenen Schüler keine strafrechtlichen Konsequenzen geben wird. Er befände sich in ärztlicher Behandlung, so der Bericht.

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Redaktion der KalkuhlSZ

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