Ukraine gewinnt ESC – Russland soll Phosphorbomben abgeworfen haben

Ukraine gewinnt ESC – Russland soll Phosphorbomben abgeworfen haben
Phosphorbomben sind im Krieg verboten - hier beim Einsatz durch die US-Armee im Vietnamkrieg 1966

Gestern Abend hat die Ukraine den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Nun wirft ein Stadtrat von Mariupol der russischen Armee vor, Phosphorbomben mit ESC-Aufschrift auf das belagerte Stahlwerk abgeworfen zu haben. Der Einsatz von solchen Bomben ist verboten, da sie sich beim Kontakt mit Sauerstoff entzünden. Der Abgeordnete veröffentlichte Aufnahmen, die zunächst nicht überprüfbar waren. Auf den Bildern waren laut Medienberichten Bomben mit der Aufschrift „Kalusha, wie gewünscht! Auf Azovstal“ zu sehen. Die ukrainische Siegerband trägt den Namen Kalusha Orchestra. Zudem soll auf den Sprengkörpern der Text „Helft Mariupol – Helft Azovstal sofort“ in Englisch gestanden haben. Diesen Satz hatte der Sänger der ukrainischen Band am Samstag auf der ESC-Bühne gesagt.

Quelle: RND / dpa

Dan Ioffe

Chefredakteur der KalkuhlSZ

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